Interkantonale Zusammenarbeit

Zur besseren Koordination der interkantonalen Zusammenarbeit wurden im Bereich des Behindertenwesens zwei Konkordate verfasst.

Sonderpädagogik-Konkordat

Seit dem Rückzug der Invalidenversicherung aus der Mitfinanzierung der Sonderschulung liegt die fachliche, rechtliche und finanzielle Verantwortung für die Bildung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf bei den Kantonen. Zur einheitlichen Koordination der Aufgaben erarbeiteten die Kantone unter der Federführung der EDK die Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik (Sonderpädagogik-Konkordat). Gemäss dem Konkordat haben alle in der Schweiz wohnhaften Kinder und Jugendlichen (0-20) mit einem besonderen Bildungsbedarf Anrecht auf sonderpädagogische Massnahmen.  Mit dem Konkordat, welches am 1.1.2011 in Kraft trat, wird ein gesamtschweizerischer Rahmen für die wichtigsten Massnahmen im sonderpädagogischen Bereich festgelegt. Es regelt das sonderpädagogische Angebot. Kernstücke dieses Konkordats sind gesamtschweizerische Instrumente in den Bereichen

Weitere Informationen zum Sonderpädagogik-Konkordat:

Weitere Informationen zu allgemeinen Richtlinien und Standards zur Qualität des sonderpädagogischen Angebots: Qualitätsrichtlinien für das sonderpädagogische Angebot (0-20) aus der Sicht der Leistungsanbieter, vom 10. November 2006

Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE)

Neben dem Sonderpädagogik-Konkordat werden auch in der Interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE) wesentliche Bereiche der interkantonalen Zusammenarbeit geregelt. Die IVSE regelt die Situation von Personen, welche ausserhalb ihres Kantons besondere Pflege oder institutionelle Betreuung in Anspruch nehmen müssen. Die Koordination und der Zuständigkeitsbereich der IVSE liegen bei der SODK.