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News


16.06.2026

Inklusionsindex 2026

In welchen Lebensbereichen fühlen sich Menschen mit Behinderungen weiterhin benachteiligt, und wo zeigen sich Fortschritte? Um diese Fragen zu beantworten und die Entwicklungen im Zeitverlauf zu erfassen, hat Pro Infirmis zum zweiten Mal eine Studie in Auftrag gegeben. Die erstmals 2023 durchgeführte Inklusionsstudie wurde nach drei Jahren wiederholt. Im Zentrum der Studie steht die Selbsteinschätzung von Menschen mit Behinderungen in zehn Lebensbereichen. An der aktuellen Befragung nahmen 2’207 Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren teil. Die Teilnehmenden sind unterschiedlichen Geschlechts, mit verschiedenen Behinderungsarten und aus unterschiedlichen Sprachregionen.. ... mehr

28.05.2026

Thurgau hat eine eigene Behindertenkonferenz (BEKO)

Am 5. Mai 2026, dem europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, wurde die BEKO Thurgau nach längerer Planungszeit gegründet. Bereits 45 Personen haben sich als Mitglieder eingeschrieben, die sich ab sofort für absolute Inklusion einsetzen. Zwei Mitarbeitende der Pro Infirmis Fachstelle Inklusion Ost wurden in den Vorstand gewählt.. ... mehr

26.05.2026

Statistik der Ergänzungsleistungen zu AHV und IV 2025

Die EL-Ausgaben stiegen im Jahr 2025 um 4,7 % auf 6,2 Milliarden Franken. Der Anteil des Bundes an diesen Kosten betrug rund 34 %, den Rest tragen die Kantone. 126 100 Personen bezogen Ende 2025 eine EL zur Invalidenversicherung. Das sind 4300 Personen oder 3,5 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der IV-Rentner/innen mit EL stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 49,8 %.Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Ende 2025 wohnten 65 000 Personen mit EL in einem Heim. Sie erhielten im Durchschnitt einen monatlichen Betrag von rund 3 900 Franken. Das ist fast dreimal mehr als der EL-Betrag für eine Person zu Hause.. ... mehr

26.05.2026

Begabtenförderung

An den Gymnasien sind besonders begabte Schüler:innen oft unterfordert. Dies sagt der Gymnasiallehrerverein VSG und warnt vor den Folgen. Die Entwicklung habe sich verschärft, da die Zahl der Gymnasiasten gestiegen ist. Für Lehrpersonen sei es schwieriger geworden, auf einzelne Schüler:innen einzugehen. Der VSG verlangt in einem Positionspapier eine stärkere Begabtenförderung.. ... mehr