News Archiv


20.08.2018

2. Duchenne-Konferenz Schweiz

Die Duchenne-Konferenz 2018 legt den Schwerpunkt nebst dem wissenschaftlichen Programm auf die Pubertät und den Übergang ins Erwachsenensein (Transition). Das Motto lautet: «Wir wachsen mit und durch Duchenne». Sie haben die Möglichkeit Menschen mit Duchenne, durch Ihre Wünsche zu motivieren, ihnen Mut machen und Hoffnung zu geben sowie zu einem leichteren Umgang im Alltag zu verhelfen.. ... mehr

14.08.2018

Postulat zur integrativen Schule

Die Schule, auch die Sonderschulung, gehört in die Hoheit der Kantone. Auch der Bund trägt Verantwortung für die Umsetzung der Integration, insbesondere seit der Ratifizierung der UNO-BRK, aber auch durch seinen Auftrag im BehiG an die Kantone, die Integration zu fördern. Nationalrat Thomas Ammann (CVP, St. Gallen) beauftragt den Bundesrat in seinem Postulat, zu berichten, wie die UNO-BRK umgesetzt und die integrative Schule weiterentwickelt werden kann.Das Postulat wurde am 15.06.2018 eingereicht und von 14 Parlamentarierinnen und Parlamentariern mit unterzeichnet.. ... mehr

14.08.2018

ZH: Mangel Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen

Im Kanton Zürich sind für das neue Schuljahr noch 60 Heilpädagogik-Stellen unbesetzt. Wegen des herrschenden Fachpersonenmangels werden im Kanton Zürich laut Volksschulamt rund 40 Prozent der heilpädagogischen Lektionen von Nichtdiplomierten erteilt. An der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik ist - im Gegensatz zu den drei anderen Pädagogischen Hochschulen mit Masterstudiengang Heilpädagogik - die Zahl der Studienplätze kontingentiert. Eine Erhöhung des Kontingents ist laut der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner nicht geplant. Steiner plädiert dafür, dass angehende Lehrerinnen und Lehrer im Grundstudium besser auf den Umgang mit schwierigen und schwachen Schülerinnen und Schülern vorbereitet werden. Man müsse sich zudem überlegen, ob es eine Untergrenze bei den Pensen für Heilpädagogen brauche.(Quelle: NZZ am Sonntag: "Notstand bei den Heilpädagogen", 15.7.201). ... mehr

17.07.2018

HfH-Projekt SMILE gewinnt Preis des British Council

Das Projekt «SMILE: Automatische Gebärdenspracherkennung für Gebärdensprachtests» hat den «2018 Innovation in Assessment Prize» des British Councils gewonnen. Eine Demo-Veranstaltung des Test- und Feedbacksystems findet am 2. Oktober 2018 an der HfH statt.. ... mehr

10.07.2018

Bildungschancen in sozial heterogenen Schulklassen

Ergebnisse der SCALA-Studie zeigen, dass die Lehrpersonen durch ihre Haltung entscheidend zu Chancengerechtigkeit beitragen können. Erwartungen und Überzeugungen von Menschen sind immer durch Stereotype mitgeprägt. Menschen beurteilen das Verhalten von anderen Menschen so, dass es möglichst mit dem entsprechenden Stereotyp korrespondiert. Insbesondere im Unterricht können stereotype Annahmen zu Chancenungerechtigkeit führen. Erwartet eine Lehrperson beispielsweise tiefere Leistungen von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, äussert sich das in ihrem Verhalten (z.B. weniger förderliche Rückmeldungen). So werden solche Erwartungen selbsterfüllend (sog. Pygmalion-Effekt). Es besteht also die Gefahr, dass die Migrantenkinder versuchen, die tiefen Leistungserwartungen der Lehrperson zu erfüllen und schlechtere Leistungen zeigen, als dass sie ihrem Potenzial entsprechen.. ... mehr

10.07.2018

Integration und Schule

Umfassende Informationen zu Integration/Inklusion in die Regelschule bietet die neu überarbeitet Internetplattform www.integrationundschule.ch. Gesetzliche Grundlagen, aber auch Unterstützungsmöglichkeiten sind dort abrufbar. Zudem verbindet sie die Angehörigen, Lehrpersonen und Schulleitungen direkt mit den zuständigen kantonalen Stellen für den Frühbereich, die Volksschule und die nachobligatorische Bildung.. ... mehr

19.06.2018

Dagmar Rösler wird neue Zentralpräsidentin LCH

An der Delegiertenversammlung LCH wurden die Weichen für die Nachfolge von LCH-Zentralpräsident Beat W. Zemp gestellt. Er tritt auf Beginn des Schuljahres 2019/2020 zurück. Die Delegierten wählten Dagmar Rösler. Die praktizierende Lehrerin und Präsidentin des Verbands Lehrerinnen und Lehrer Solothurn (LSO) verfügt sowohl über einen eindrücklichen Leistungsnachweis als auch über viel Führungserfahrung. Sie wird das Zentralpräsidium per 1. August 2019 übernehmen und hat bis dahin Zeit, ihr Unterrichtspensum auf das Schuljahr 2019/2020 entsprechend anzupassen.. ... mehr

19.06.2018

Positionspapier des Dachverbands LCH

Die Schule muss Lernende auf aktuelle und zukünftige Lebens- und Arbeitswelten mit digitalen Technologien vorbereiten. Lehrpersonen benötigen dazu ausreichende Aus- und Weiterbildung, Support, zeitgemässe Lehrmittel und Infrastruktur. Dies bedingt einen eigenen Budgetposten sowie Führung und Koordination auf allen Ebenen. Zehn entsprechende Forderungen finden sich im neuen Positionspapier des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH. Die Delegierten des LCH haben es am 16. Juni 2018 an ihrer Versammlung in Zug verabschiedet.. ... mehr

19.06.2018

Bildungsbericht Schweiz 2018

Der Bildungsbericht Schweiz 2018 wurde von der SKBF im Auftrag von Bund und Kantonen verfasst und enthält Informationen aus Statistik, Forschung und Verwaltung zum gesamten Bildungswesen der Schweiz. Er informiert über relevante Kontextbedingungen und institutionelle Merkmale jeder Bildungsstufe und beurteilt die Leistungen des Bildungswesens anhand der drei Kriterien Effektivität, Effizienz und Equity. Die Sonderpädagogik betreffend unterstreicht der Bericht u.a. die Wirksamkeit der verschiedenen Formen der schulischen Integration: "Verschiedene Forschungsergebnisse bestätigen die positive Wirkung von integrativer Förderung auf die schulische sowie auch auf die soziale und berufliche Entwicklung" (S. 41).  . ... mehr

18.06.2018

Tetrasomie nicht auf die Geburtsgebrechenliste der IV

Die IV übernimmt die medizinische Behandlung bis zum 20. Altersjahr von Personen, wenn diese ein Geburtsgebrechen haben. Diese werden in der Verordnung abschliessend aufgelistet. Der Bundesrat beabsichtigt nicht, Tetrasomie 15q – eine Chromosomenanomalie – auf diese Geburtsgebrechenliste aufzunehmen, wie er in der Antwort auf eine Interpellation von Nationalrat Berberat ausführte. Er begründete dies damit, dass nur solche Geburtsgebrechen auf die Liste aufgenommen werden, bei denen der «Krankheitsverlauf mit einer anerkannten medizinischen Behandlung beeinflusst werden kann». Die IV übernehme aber die Behandlung gewisser typischer Symptome, wie z.B. Epilepsie und Autismus. Allerdings ist bereits heute mit Trisomie 21 ein Symptom auf der Geburtsgebrechenliste, welche das Kriterium der Behandelbarkeit nicht erfüllt. Der gesetzliche Rahmen der Geburtsgebrechenliste soll im Rahmen der IV-Weiterentwicklung angepasst werden.. ... mehr