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News


01.12.2021

Schweizer Preis für Bildungsforschung 2021

Der Schweizer Preis für Bildungsforschung wird dieses Jahr bereits zum achten Mal verliehen. Mit dem Preis zeichnen die für das Bildungsmonitoring verantwortlichen Behörden von Bund und Kantonen Forschung aus, die einen relevanten Beitrag zur Steuerung des Bildungssystems leistet. Der Preis geht dieses Jahr an Prof. Dr. Beatrix Eugster und Dr. Simone Balestra von der Universität St. Gallen sowie an Dr. Helge Liebert von der Universität Zürich. Mit ihrer Arbeit ermöglichen die Forschenden erstmals fundierte Aussagen über die Auswirkungen der Integration von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf in der Schweiz. Ihre Befunde haben insbesondere Implikationen für die Zuteilungspraxis an den Schulen.. ... mehr

29.11.2021

Menschen mit Behinderungen sind mit der Lebensqualität am Arbeitsplatz weniger zufrieden  

Menschen mit Behinderungen nehmen weitgehend am Arbeitsmarkt teil (2019: 72%). Ihre Lebensqualität ist jedoch weniger gut: Sie geben seltener an, mit ihrer Arbeit zufrieden zu sein als Personen ohne Behinderungen (62% gegenüber 81%) und erfahren in erhöhtem Mass Gewalt und Diskriminierung (26% gegenüber 18%). Diese Ergebnisse beruhen auf den Indikatoren zur Gleichstellung, die das Bundesamt für Statistik (BFS) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember publiziert.                 . ... mehr

29.11.2021

GL: Weiterentwicklung Behindertenpolitik

2019 startete der Kanton Glarus ein Projekt zur Ausrichtung des kantonalen Behindertenwesens an der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Nun liegen erste Ergebnisse vor: Ein von socialdesign erarbeiteter Bericht liefert eine Einschätzung zu Stärken und Optimierungspotentialen des Glarner Behindertenwesens und gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Angebots für Menschen mit Behinderung ab.. ... mehr

26.11.2021

CléA Assistenzplattform als mobile Webansicht

Ab sofort kann die CléA Jobplattform auch über das Smartphones genutzt werden. Die «Mobile Webansicht» ist aber keine App. Man kann sich einfach über die Internet-App mit seinem Profil auf der CléA Jobplattform anmelden. Die Plattform unterstützt Menschen mit Behinderung bei der Suche nach Begleit- und Assistenzpersonen. Mit dem digitalen Helfer werden sie befähigt, die Arbeitgeberrolle für die Assistenz zu übernehmen. Damit wird Selbstbestimmung, Inklusion und Gleichstellung gefördert. . ... mehr

25.11.2021

PH Zug: Neuer Masterstudiengang in Schulischer Heilpädagogik

Im Feld der schulischen Heilpädagogik fehlt seit Jahren qualifiziertes Personal, um Kinder und Jugendliche mit Lern- und Entwicklungsbeeinträchtigungen optimal zu unterstützen. Um die Personalgewinnung an den Zuger Schulen zu erleichtern, soll an der Pädagogischen Hochschule Zug eine entsprechende Ausbildung entwickelt werden. Start des neuen Studiengangs ist das Studienjahr 2023/24. Der neue Studiengang soll sich durch einen starken Praxisbezug, eine Personalisierung mit individuellen Lernwegen und eine persönliche Atmosphäre auszeichnen. Dabei kann die Pädagogische Hochschule Zug auf bestehendes Know-How zurückgreifen. Dazu gehören insbesondere Begabungs- und Begabtenförderung, Interkulturalität, Deutsch als Zweitsprache, mündliche Sprachkompetenzen und die Förderung mathematischen Denkens in den Zyklen 1 und 2 gemäss Lehrplan 21.. ... mehr

11.11.2021

Anerkennung der Schweizer Gebärdensprachen

Der Bundesrat hat einen Bericht zur Anerkennung der Gebärdensprachen geschrieben und nimmt eine Auslegeordnung zuhanden des Parlaments vor. Er anerkennt damit das Bedürfnis gehörloser Menschen nach Anerkennung und Schutz ihrer Sprache und nach gesellschaftlicher Wertschätzung. Zugleich weist er darauf hin, dass eine ausdrückliche rechtliche Anerkennung der schweizerischen Gebärdensprachen keine zwingende Voraussetzung ist, um die soziale Teilhabe von hörbehinderten und gehörlosen Menschen weiter zu fördern und zu verbes-sern. Tatsächlich lassen sich die bestehenden Ansätze im Sinn einer tatsächlichen Anerkennung der Sprache und Kultur der Gehörlosen weiterentwickeln und stärker sichtbar machen. . ... mehr

11.11.2021

INSOS Schweiz und CURAVIVA Schweiz bilden eine Föderation

Die nationalen Verbände INSOS Schweiz und CURAVIVA Schweiz positionieren sich neu und gründen die Föderation ARTISET mit den drei Branchenverbänden INSOS, CURAVIVA und YOUVITA. Das haben ihre Delegierten einstimmig beschlossen. Die Föderation wird ihre Arbeit für die Dienstleister für Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alters-, Behinderten- sowie Kinder- und Jugendbereich am 1. Januar 2022 aufnehmen.. ... mehr

11.11.2021

URI: Digitalisierung

Der digitale Wandel in der Gesellschaft schreitet unaufhaltsam voran. Damit die Schule Schritt halten kann muss sich folglich auch der Unterricht verändern. Ein wichtiges Element in diesem Veränderungsprozess ist laut Mitteilung der Urner Bildungs- und Kulturdirektion der Einsatz digitaler Lernmittel. Die Vernehmlassung der Revision der ICT-Richtlinien ist denn auch bei einer grossen Mehrheit auf Zustimmung gestossen. Als wichtigstes Elemente der Revision wurden "1-1-Computing" sowie die Möglichkeit für "bring your own device" ausgemacht, wobei die Vernehmlassung bei Letzterem Klärungsbedarf ergeben hat.. ... mehr

03.11.2021

Weiterentwicklung der IV tritt am 1.1.2022 in Kraft: Verstärkte Unterstützung Betroffener

Die Weiterentwicklung der IV tritt am 1. Januar 2022 in Kraft. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 3. November 2021 beschlossen. Die Gesetzesrevision bringt insbesondere Verbesserungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit psychischen Problemen. Bei den medizinischen Begutachtungen werden Massnahmen zur Qualitätssicherung und für mehr Transparenz eingeführt. Die Umsetzung dieser Revision bedingt umfangreiche Änderungen auf Verordnungsstufe, zu welchen eine Vernehmlassung stattgefunden hat. Der Bundesrat hat deren Ergebnisse zur Kenntnis genommen und einige Anpassungen an den Verordnungsregelungen vorgenommen.                 . ... mehr

03.11.2021

OECD Länderbericht der Schweiz

Wie wird sichergestellt, dass Kinder in den ersten Jahren eine hohe Betreuungs- und Bildungsqualität erhalten? Das Zentrum Frühe Bildung der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) hat zu dieser Frage im Auftrag der SODK einen Länderbericht zur Schweiz verfasst. Er zeigt auf, dass es nationale Standards in allen Bereichen der frühen Kinderbetreuung und -bildung braucht, damit die Bildungsqualität erhöht und Chancengleichheit für alle Kinder erreicht werden kann. Der Länderbericht ist Teil der OECD-Studie «Starting Strong VI: Supporting Meaningful Interactions in Early Childhood Education and Care», welche am 28. Juni 2021 veröffentlicht wurde.. ... mehr