Newsletter i-ICT – 05/2018

(publiziert am 11.10.2018)

INTERNATIONAL

1.      Bildung für Lehrpersonen und Digitalisierung

Die vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung betreute Ad-hoc-Arbeitsgruppe bearbeitet die Fragestellung, wie die Bildung für Lehrpersonen in Deutschland gestaltet werden kann, um den aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die Digitalisierung zu begegnen und den erforderlichen Kompetenzerwerb der Lehrerinnen und Lehrer zu gewährleisten. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Konzepte und Modelle für die Integration von Medien- und Digitalkompetenz für die erste Phase der Bildung der Lehrpersonen (hochschulische Bildung) darzustellen.

https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/themen/lehrerbildung-und-digitalisierung

2.      Coworking-Space TUECHTIG

TUECHTIG, in den ehemaligen Osram-Höfen in Berlin-Wedding, ist Deutschlands erster Coworking Space mit Galerie , den Menschen mit jeglicher Ausgangslage – egal ob mit oder ohne Behinderung – besuchen können. Bisher gibt es deutschlandweit kein Gemeinschaftsbüro, das auch Menschen mit Behinderung zugänglich ist. TUECHTIG wird mithilfe barrierefreien Räumlichkeiten und Technologien, speziellem Mobiliar sowie Arbeitsassistenzen diese Lücke schliessen.

www.kopfhandundfuss.de/projekte/coworking-space-tuechtig

3.      DAISY Announced as a Digital Book World 2018 Awards Finalist

The DAISY Consortium is delighted to be a finalist in the category, Innovation in Accessibility at the DBW conference awards. The full list of awards finalists can be accessed via the Digital Book World website. 

www.digitalbookworld.com/single-post/2018/09/10/Digital-Book-World-2018-Award-Finalists-Announced

NATIONAL

4.      Der Bundesrat hat ein nationales Forschungsprogramm «Digitale Transformation» lanciert

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. September 2018 ein neues nationales Forschungsprogramm zum Thema „Digitale Transformation“ lanciert. Hauptziel des Programms ist es, Wissen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Gesellschaft und Wirtschaft zu erarbeiten. Im Zentrum stehen dabei die Forschungsschwerpunkte «Bildung, Lernen und digitaler Wandel», «Ethik, Vertrauenswürdigkeit und Governance» sowie «Digitale Wirtschaft und Arbeitsmarkt». Die Dauer des Programms beträgt fünf Jahre. Das Budget beläuft sich auf insgesamt 30 Millionen Franken. Das Programm ist eine Massnahme des «Aktionsplans Digitalisierung im Bereich Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2019–2020».

www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-72264.html

5.      Neue Leitlinien für die digitale Schweiz

Der Bundesrat will, dass die Schweiz die Chancen der Digitalisierung optimal nutzt. Deshalb hat er am 5. September seine Strategie "Digitale Schweiz" für die nächsten zwei Jahre verabschiedet. Im Rahmen dieser Strategie wird der Bundesrat unter anderem eine Arbeitsgruppe zum Thema künstliche Intelligenz einsetzen und Initiativen im Bereich Smart Cities unterstützen. Zudem intensiviert die Bundesverwaltung den Dialog mit interessierten oder betroffenen Akteurinnen und Akteuren, insbesondere den Kantonen.

www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-72053.html

6.      Schulen in einer digitalen Welt

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und der Syndicat des enseignants romands (SER) haben gemeinsam die absolut notwendigen Elemente definiert, damit digitale Technologien und Medien in der Schule einen pädagogischen Mehrwert bringen können. In ihrem gemeinsamen Positionspapier vom 12. September in Bern fordern der LCH und der SER, dass für alle Volks- und Sekundarschulen sowie Universitäten bestimmte Bedingungen erfüllt werden.

www.lch.ch/news/medienmitteilungen/dokument/schule-in-einer-digitalen-welt/

7.      Wie fördert die Digitalisierung die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt?

Die Chancengleichheit ist eines der vier Kernziele der Strategie Digitale Schweiz. Derweil werden Menschen mit Behinderungen insbesondere bei der beruflichen Eingliederung benachteiligt. Deshalb ist es naheliegend, die Digitalisierung als Chance zu nutzen, um die Integration von Betroffenen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Digitalisierung hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Sie muss deswegen unbedingt als Chance im Kampf gegen Ungleichheit genutzt und zur Förderung der Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden. In einer Interpellation von Géraldine Marchand-Balet wurde die Frage gestellt, welche Massnahmen der Bundesrat im Rahmen der Digitalisierung ergreift, um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen zu fördern?

www.parlament.ch/de -> Interpellation 18.3444 (Antwort des Bundesrates vom 22.08.2018)

8.      Wo steht die Digitalisierung im Sozialbereich? – eine Bestandesaufnahme

Der Verein sozialinfo.ch startet eine Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. In dieser Untersuchung wird  quantitativ und qualitativ erhoben, wie stark sich Organisationen im Sozialbereich bereits mit der Digitalisierung auseinandersetzen.

https://digitalisierung.sozialinfo.ch/digitalisierung/bestandsaufnahme-soziale-arbeit

9.      Projekt Generation Smartphone

Im Projekt Generation Smartphone haben Jugendliche zusammen mit Erwachsenen zu Smartphones geforscht: Welche Bedeutung haben Smartphones für Jugendliche? Welche Chancen und Risiken sehen Jugendliche in Smartphones? Einige der am Projekt beteiligten Jugendlichen haben Empfehlungen, Tipps und Tricks zum Smartphone für Jugendliche, Eltern, Lehrpersonen und alle Interessierten zusammengestellt. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und wird durch die Stiftung Mercator Schweiz gefördert.

www.generationsmartphone.ch

10.   Lehrmittel zum Datenschutz

Um Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten und digitalen Medien zu sensibilisieren, hat der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte ein Lehrmittel für die Sek I und II entwickelt. Das online verfügbare Lehrmittel ist konform mit dem Lehrplan 21.

www.lch.ch -> News vom 02.10.2018 & www.edoeb.admin.ch/edoeb/de/home/datenschutz/Internet_und_Computer/jugend-und-internet.html

KANTONAL-REGIONAL

11.  Umsetzung mediale und digitale Bildung in den Kantonen

Die von der Hasler Stiftung unterstützte Initiative «Informatik macht Schule» setzt sich für eine fundierte Informatik-Ausbildung an der Volksschule ein.Deshalb wurden entsprechende Forderungen formuliert. In der ersten Hälfte 2018 hat Frau Prof. Dr. Regula Hänggli, Department Communication and Media Research der Universität Freiburg mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine umfassende Studie zur Umsetzung der medialen und digitalen Bildung in den Kantonen erarbeitet. In diesem Bericht wird die Umsetzung des Moduls «Medien und Informatik» des Lehrplans 21 in den einzelnen Kantonen untersucht und verglichen. Eine Analyse der Umsetzungsansätze des Moduls soll zeigen, ob und wie die Forderungen erfüllt sind.

https://informatik-macht-schule.ch/wordpress/news

12.  Projektausschreibung: Prävention von sexualitätsbezogenen Internetrisiken

Im Rahmen des Schwerpunktthemas «Sexualität und Internet» unterstützt die nationale Plattform Jugend und Medien des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) zwischen 2018 und 2019 Projekte zur Prävention von sexualitätsbezogenen Internetrisiken. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung der Vernetzung und Koordination unter den Akteurinnen und Akteuren sowie der Sensibilisierung sowohl von Eltern mit Migrationshintergrund, von bildungsfernen Eltern als auch Institutionen/Betreuungspersonen, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten wie etwa unbegleitete minderjährige Asylsuchende oder Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen bzw. spezifischen Bedürfnissen. Private, nicht gewinnorientierte Organisationen, deren Projekt sich entweder auf die gesamtschweizerische oder sprachregionale Ebene beziehungsweise zumindest über mehrere Kantone erstreckt, können bis am 19. Oktober ihre Gesuche einreichen.

www.jugendundmedien.ch/de/aktuell/aktuell-meldungen/details/news/797-projektausschreibung-praevention-von-sexualitaetsbezogenen-internetrisiken.html?cHash=27e8d309207334787956e31ce15304b9

13.   Un outil pour analyser les problèmes d'écriture

Près de 10% des élèves peinent à apprendre à écrire et voient leur cursus scolaire en être affecté. Des chercheurs de l’EPFL ont développé un programme qui analyse les difficultés de ces enfants et leurs causes avec une précision inégalée.

https://actu.epfl.ch/news/un-outil-pour-analyser-les-problemes-d-ecriture

14.   Inauguration du Centre de Recherche sur l'Enseignement/Apprentissage par les TEchnologies   numériques (C·R·E/A·TE) le 11 septembre 2018 

C·R·E/A·TErassemble autour d’une même organisation de multiples acteurs qui ensemble participent à la numérisation réfléchie de l’éducation. Ce centre dont le siège est à la Haute Ecole pédagogique Fribourg (Suisse) a l’ambition de participer au développement de l’institution scolaire de demain en facilitant l’implémentation des technologies numériques et en soutenant la recherche qui traite de l’impact de ces dernières sur l’éducation. Le C·R·E/A·TE fédère donc implémenteurs et implémenteuses et chercheurs et chercheuses autour de projets concrets et créatifs.

www.hepfr.ch/recherche/create

15.  Référentiel de compétences MITIC

Création d’un référentiel de compétences MITIC par l’école cantonale pour enfants sourds (ECES) en collaboration avec la cellCIPS.

www.cellcips.ch/wordpress/wp-content/uploads/2018/10/Référentiel-de-compétences-MITIC-ECES.pdf

16.  Innovative Projekte

Authentisch Sprachen lernen per Videotelefonie oder selbst Computerspiele programmieren: Der zweite Bericht der PHBern zeigt an fünf Beispielen auf, wie sich innovative Digitalisierungsprojekte im Bereich der Bildung weiterentwickeln, verändern und wie mit Herausforderungen umgegangen wird.

www.ssab-online.ch/de20.html

RESSOURCEN

  • Kreidenweis, H. (2018). Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft: Grundlagen – Strategien – Praxis. Baden-Baden: Nomos.
  • Najafi, L. & Cowan, D. (2018). Handbook of Electronic Assistive Technology. Cambridge: Academic Press.
  • Hassell, J. (2018). The importance of text accessibility: how IBM’s Content Clarifier shows us what we’ve forgotten. Récupéré de www.hassellinclusion.com/blog/importance-text-accessibility

AGENDA

25.10.2018
ganze Schweiz
Zweiter nationaler Digitaltag
www.digitaltag.swiss

08.11.2018
CH-Bern
Schlummerndes Potenzial Daten: Wie können wir den Rohstoff Bildungsdaten intelligent nutzen?
Fachtagung ICT und Bildung
www.educa.ch/de/veranstaltungen

09.11.–10.11.2018
CH-Geneva
2nd Swiss Conference on Barrier-Free Communication
https://bfc.unige.ch/en/events/bfc-conference-2018/registration

21.–23.11.2018
CH-Bienne
Les technologies au service du pédagogique
Colloque AUPTIC. education 2018
https://sites.google.com/view/auptic2018/accueil

29.11.2018
Lausanne
Les écrans et outils connectés en TA (technologie d’aide) … après l’école obligatoire et pour les adultes ?
La cellCIPS vous invite n°12
www.cellcips.ch